Dan Dediu - Official website
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By Dan Dediu
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  • Accents (Antigona Radulescu, 2007)
 
Presse
"Dan Dediu a étudié à Bucarest et lors de stages à Vienne, Paris et Belfast. Il représente peut-être le talent le plus puissant de la nouvelle génération. Un esprit versatile et raffiné, exprimé dans un langage clair, dynamique, plein d'allusions. Sa musique de chambre et symphonique est jouée dans toute l'Europe, aux Etats-Unis et à Hongkong"
RADIO SUISSE ROMANDE
"Only to Dediu's Blasons we heard something indeed: a piece of music in which every sound it is expected with tension, because it is obvious that the composer wants something, has an artistic aim to express with the sounds."
Werner Schuster, KURIER, Vienna
"The way in which the 26 years old Romanian "deal" with the Mozart's "mottoes" shows a very good compositional technique.(...) The clarinet-solo shows the possibility of the composer to create deep emotional melodies."
Christian Heindl, WIENER ZEITUNG
"Dedius Mikrobenmusik springt munter von diesem zu jenem, ergeht sich in phasenverschobenen Repetitionen und wechselt zu einer pointillistischen Sprache a la Webern. Dediu läßt auch eine aktuelle neoexpresive Schreibweise nicht aus, zeigt dabei humorvoll und verbindet seine Stilcollage durch eine wirkungsvolle Kontrastierung der Abschnitte."
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
"Im Zusammenspiel von Vokalem und Instrumentalem, das allerdings durchs Vokale vermittelt wird, ist Senza accompagnamento eine kunstvolle Parodie auf opernhafte Musik, die Ascher bei ihrem Konzert uraufgeführt hat."
Hanno Ehrler, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
"Im ersten der beiden Porträtkonzerte stellte der 31järige Rumäne Dan Dediu sich und seine Werke im vollbesetzten Mendelssohn-Saal. Viele seiner Kompositionen tragen autobiographische Züge."
Sabine Siemon, NEUE MUSIKZEITUNG
"The prolific young Romanian composer Dan Dediu contributed Griffon (1992), a whimsical, engaging portrait of that composite mythical beast. This Griffon had big feet and dragonfly wings, if Deveau's contrabass thuds and Muresanu's ephemeral skitterings were anything to go by."
Susan Larson, THE BOSTON GLOBE
"Eine reiche Klangwelt mit den rätselhaften Titel Schmerzenbohnen in fünf Teilen. Hoch konzentriert wirkte diese Komposition, mit unerschütterlicher Ernsthaftigkeit wurde sie vorgetragen."
Dorothee L.Schaefer, SZR
"A short work by Dan Dediu was a highlight as it demonstrated a great deal of craft in its construction. Dediu is only in his early thirties and has already written a prodigious amount of music. Moreover, he represents the up and coming generation of Romanian composers and after hearing the performance and his self-titled CD, the country's musical future appears secure."
Joel Crotty, VIVID
"Dan Dediu, zur Zeit der vielleicht begabteste unter den jungen rumänischen Komponisten. (...) Seine wandlungsreiche Musik könnte mit Worten wie beweglich, nervös, umrissen werden, charakterisiert durch dynamische Unruhe. Unter anderem arbeitet er mit Formen, in denen jeweils ein in sich prägnantes, klanglich gut wahrnehmbares Mikrouniversum dem anderen folgt. Oder es bluht Ornamentik auf, die der folkloristischen Tradition abgelauscht ist. Kontinuität und Diskontinuität werden in Wechselbeziehung gestellt, schließlich in eine strukturell andere Perspektive geleitet. Zuweilen sind Zitate unterschiedlicher Kenntlichkeitsgrade Dedius kompositorische Basis. Sie verursachen klangliche Kommentare, oder sie initiieren Reduzierungs- beziehungsweise Verdichtungstechniken"
Lothar Knessl, Rumänien - ein anderes Europa, in An den Rändern Europas, Wien Modern Almanach, Universal Edition 1998, S.63-75
"Die Werke verblüfften durch ihren unmittelbar zupackenden und schwungvollen, zugleich wild phantastischen Ausdruck. Dediu mißtraut den Dogmen der westlichen Avantgarden, ohne doch deren Errungenschaften zu ignorieren. Musikalische Komposition ist ihm Spiel und Erudition zugleich. So schreibt er Fugen und Toccaten, arbeitet mit komplexen rhythmischen Mustern, mit Vierteltönen und neuen Klangfarben, doch trägt seine Sprache stets Züge einer improvisatorischer Spontaneität und Ausdrucksfülle, die im Westen unter dem Diktat musikalischer Dogmen selten anzutreffen sind. Als ob hier etwas von den vitalen rumänischen Musiktraditionen, der volkstümlichen bäuerlichen wie der byzantinischen Kirchenmusik duchschlüge. Was man als Anklänge an Debussy, Bartók, Prokofiev, Messiaen und Ligeti wahrzunehmen glaubt, wird in einen eigenen élan musical eingeschmolzen, in dem die melodischen und motorischen Energien dominieren. Da gestikuliert und schreit es, summt versonnen vor sich hin oder fällt brutal ins Wort, zuckt am ganzen Körper, stolpert, stürmt voran, wird "total verrückt", wie das Lieblingswort dieses bescheiden und zurückhaltend auftretenden Komponisten lautet.

Tanz und sprachbegleitende Gestik werden nicht zur Ungestalt reflektiert und dekonstruiert, wie es hierzulande Mode ist. Kein Unsagbarkeitstopos unterbricht den Fluß dieser Musik, aus allen Poren scheint sie zu quillen, wendet sich unmittelbar an den Zuhörer und bietet, was wir von westlichen Avantgarden nur selten zu erwarten wagen - Spannung und Kurzweil. Dediu verkörpert etwas von jenem spezifisch rumänischen Dadaismus und Surrealismus, die im Westen durch Tristan Tzara oder Eugène Ionesco bekannt wurden. Dem Traumbewußtsein stellt sich die Welt als real existierendes Durcheinander dar, das Dediu als chaotische Gleichzeitigkeit verschiedener Zeitebenen deutet. (...) Dedius Eingebungen gemahnen an Visionen Salvador Dalis, sie haben etwas von dessen altmeisterlich drappierter wilden Groteske, mit plötzlichen Umschlägen, Finten, Trompe d'oreille und andere Verrückungen.

Dediu spielt in seinen Kompositionen bewußt mit literarischen und philosophischen Assoziationen als integralem Bestandteil ihrer Polytemporalität und Polyphonie. Er selber bezeichnet sich als Integralisten, nicht ohne Anspielung an Bernd Alois Zimmermann, einen anderen Dissidenten musikalischer Avantgarde-Dogmatik. Mit seiner Formdramaturgie komplexer Gleichzeigkeiten und Spielfreude steht Dediu am Gegenpol zu jedem Akademismus"
Reinhart Meyer-Kalkus, Chance der Ungleichzeitigkeit - der junge rumänische Komponist Dan Dediu in Berlin, 2000
"There was also an arresting viola concerto from Romania. Dan Dediu (b 1967) begins his Lichtung des Schreiseins (Viola Concerto No. 2) with slow glissandi from the soloist, whose rewarding part combines Romanian folk-fiddling features with more advanced techniques, such as a long passage in high harmonics. The expert, unselfconscious Marius Ungureano had to deliver one shock. Dediu's soloist is required to give voice to anguished screams at certain points, a challenge for musicians of a retiring nature, those being the ones who often take up that usually unassertive instrument. There was a contrast between the exhibitionist solo violist and the fairly conventional string orchestra accompaniment, which made me think it would be a good piece for schools and colleges to consider for their orchestral concerts, to help open the ears of young musicians to the possibilities of their instruments. Afterwards I learned from the composer the piece's curious history. The score had been commissioned by a Swiss architect for an amateur orchestra in which he played violin; the solo part intended for a professional violist, a member of the Zurich Tonhalle Orchestra and a friend of the architect.

During the week one could not however escape the feeling that much of the music programmed had something of a sameness, which could be characterised as western university academicism. Dan Dediu's concerto had escaped that uniformity."
Peter Grahame Woolf, Seen & Heard, London
 
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